Die neue Dachmarke für Salzburg ist fast fertig. Das Logo soll ein breites Feld - von der Wirtschaft über die Kultur bis zur Bildung - abdecken.
MARTIN ARBEITERSalzburg (SN). Die Suche nach einer neuen Salzburger Dachmarke biegt in die Zielgerade. Noch im Frühjahr will LH-Stv. Wilfried Haslauer (ÖVP) das Logo und seinen Hintergrund der Öffentlichkeit präsentieren. Mittwoch hat der Beirat die wesentlichen Grundlagen für die Entwicklung der Marke gesichtet. Nun sollen die Experten im Markenbeirat letzte Details ausarbeiten.
Im Gremium unter Führung von Ex-Melitta-Manager und Olympia-Werber Karl Popp sitzen weiters: SLT-Geschäftsführer Leo Bauernberger, Geschäftsführer Herbert Brugger von der Salzburg Tourismus GmbH, Sepp Sigl von der Trumer Brauerei, Kurt Oberholzer von der Wirtschaftskammer und Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler.
"Ziel ist ein starker, gemeinsamer Auftritt der Region Salzburg nach innen und außen. Im wachsenden Wettkampf der Regionen sollen Industrie, Wirtschaft, Dienstleister, Kultur, Landwirtschaft, Bildung und Tourismus von der Kraft der neuen Marke profitieren. Die Marke soll das positive Image Salzburgs in der Welt unterstützen," so Haslauer.
Mit der Entwicklung und Umsetzung wurde die "Aichner Clodi A/C Werbeagentur" in Kooperation mit dem "Institut für Kommunikationsplanung" (ikp) betraut. In ersten Schritten wurden tausend Fragebögen und die Ergebnisse von gezielten Interviews ("Marken-Cafés") ausgewertet. Die Fragebögen gingen unter anderem an bekennende "Salzburg-Fans" wie die "Freunde der Salzburger Festspiele", Wirtschaftstreibende, Diplomaten, Außenhandelsdelegierte aber auch an Touristen.
Die Durchführung der Befragung lag in den Händen des Linzer Marktforschungsinstituts "Market". "Salzburg ist bereits eine weltweit positiv besetzte Marke. Es geht um eine behutsame Ergänzung in Richtung Modernität, Dynamik und Leistung", sagt Market-Chef Werner Beutelmeyer. Die Befragten wünschten sich eine Anreicherung der bestehenden Markenwerte Salzburgs mit "Dynamik". So sollen künftig neben der landschaftlichen Einzigartigkeit des Landes und dem kulturellen Angebot die wirtschaftlichen, technischen und wissenschaftlichen Leistungen stärker betont werden.




